Musikprogramme

Bekenntnisse der Frau Schnaps – Beethovens Haushälterin 
Chris Pichler Text Regie Spiel

Barbara Holtzmann, Haushälterin von Beethoven in Wien, von ihm scherzhaft „Frau Schnaps“ genannt oder auch „Meine schnell segelnde Fragatte“ hat sie es, trotz seiner Beschimpfungen und misstrauischen Kontrollen, am längsten bei ihm ausgehalten.
In diesem Programm schlüpft Chris Pichler in die Rolle der Frau Schnaps. Basierend auf historisch belegten Zeitzeugnissen, Dokumenten, Konversationsheften und Briefen erzählt sie in einem Monolog aus unmittelbarer Nähe über Beethoven, sein Leben und Arbeiten. Sie schildert Vorfälle, Anekdoten, Konzerterfolge und Misserfolge, Frauenangelegenheiten, Streitigkeiten um den Neffen und vieles mehr.


Mit heiterer Kammermusik + Liedern von Ludwig van Beethoven.
ua.: Kammermusikvereinigung Staatsorchester Wiesbaden/ Klavier Solo / Cello+Akkordeon

Haydn und die Frauen 
Chris Pichler: Texte und Spiel

“Ich habe zeitlebens schöne Frauen gerne gesehen” und nicht nur das. War Papa Haydn ein charming boy. Wir werden es erleben in seinen Briefen, Anekdoten, die Chris Pichler zu einem Amourfou seines Lebens zusammengestellt hat. 

Schubert – muss selbst den Weg mir weisen

„Der Mensch gleicht einem Ball, mit dem Zufall und Leidenschaft spielen. Mir scheint dieser Satz

außerordentlich wahr.“ Notiert er in seinem Tagebuch (8.9.1816)  „Die

Welt gleicht einer Schaubühne, wo jeder Mensch seine Rolle spielt. Beyfall und
Tadel folgt in der andern Welt – eine Rolle aber ist aufgegeben, also ist auch
unsere Rolle aufgegeben, und wer kann sagen, ob er sie gut oder schlecht
gespielt hat?“ 

Versuch einer Annäherung – anhand seiner Musik, eigener Tagebuchnotizen und Briefen.                                                                                                                                                

Wir sind nicht so überflüssig als wir jetzt scheinen
Arnold Schönberg und Alma Mahler   

Die Briefe offenbaren eine erstaunliche Dimension dieser alle Wechselfälle der Zeitgeschichte spiegelnden modernen nicht immer unproblematischen Musikerfreundschaft. Sie zeugen von von gekränktem Stolz auf beiden Seiten, von Einsamkeit und Wertschätzung im gemeinsamen Exil und bieten so eine „Innensicht“ des Musiklebens ihrer Zeit.                                                                

Unsterblich geliebt – Beethoven und die Frauen

Beethoven war  “immer in Liebesverhältnissen” und machte Eroberungen, “die manchem Adonis doch sehr schwer geworden wären”.   übte durchaus große Anziehung auf die Frauen aus und sie um nichts weniger auf ihn. Seine Verführungskraft lag in seiner Musik, vor allem in seinen fantasiereichen Klavierimprovisationen, die er im gesellschaftlichen Kreis präsentiert. Doch hatten all diese Beziehungen eines gemein: sie waren „unmöglich“ und teils platonisch, man wechselte Briefe aber nicht den Ring.
TrioVanBeethoven + Chris Pichler
     
Ausschnitt                                            

Sheherazade – Tausend und eine Nacht 

Eine mutige Frau wagt es gegen den gewalttätigen Herrscher aufzutreten und mit ihren Geschichten das Leben tausender Frauen zu retten. Mit persischer Musik

Chris Pichler bot ei­nen voll­auf fes­seln­den Er­zähl­stil und ge­konnt ein­ge­setz­te stimm­li­che Akro­ba­tik. Sehr vir­tu­os und spiel­stark, er­schu­fen die Mu­si­ker um Murat Coskun ein be­ein­dru­cken­des Klang­er­leb­nis. (Kleine Zeitung)                                                        

                                                                                                                                                                                                                                                      

Casanova Una Notte Veneziana

Pallais Atems Hofkapelle unter Clemens Hell, Eva Maria Pollerus, Tetjana Miyus

Diesmal war der Mittelpunkt Casanova – virtuos verkörpert durch eine Frau: die international renommierte Schauspielerin Chris Pichler.  Köstlich, wie es Chris Pichler gelingt, sich einerseits viril-breitbeinig auf die Chaiselongue zu lümmeln, über die luststeigernde Eigenschaften von hartgekochten Eiern, Austern und Champagner zu plaudern und andererseits die geheimnisvolle Nonne M.M. zu verkörpern, der Casanova  Teile seiner Erinnerungen gewidmet hatte. Welch‘ reizvolle Idee, diesmal Casanova durch eine Frau darstellen zu lassen!   (Opernfreund)

Die vielseitige Chris Pichler mimte den homme fatal mit lustvoller Bonchalance und schilderte so manche „notte veneziana“. (Kleine Zeitung) 
Casanova Styriarte Ausschnitt (alles nach Wunsch)      

 Casanova Styriarte Ausschnitt (Harte Eier)

Casanova Sytriarte Ausschnitt (Laszive Kuppferschnitte)     

Casanova Sytriarte Ausschnitt (himmlische Musik)

                                                                                                                                                                                                                                                     

Violinissima                                                                                     

Texte zum Thema Geige Klang, Stimme                                                                                                                                                                                                                                                          

TRISTAN- Thomas Mann + Richard Wagner 

Wagner: Vorspiel zu Tristan, Chopin: Nocturne, Massenet: Thais, Sibelius: Valse Triste                                       Chris Pichler: Konzept, Textfassung, Rezitation 
Musiker des Staatsorchesters Wiesbaden                                          

Die Protagonisten der Sanatoriums-Novelle sind eine tuberkulosekranke junge Frau und der verbummelte Schriftsteller Detlev Spinell. Der Schwärmer und Schöngeist Spinell überredet die junge Frau, am Flügel zu musizieren, obwohl ihr das seitens ihrer Ärzte strikt verboten worden ist. Die körperliche und emotionale Überforderung lösen zwei Tage später einen tödlichen Blutsturz aus. Um der ´Schönheit´ des Klavierspiels der talentierten jungen Frau willen nimmt der Ästhet Spinell ihren Tod in Kauf.               

Noch ein Champagner … eine spritzig -witzige  20er Jahre Lieder Revue
Chris Pichler und Begleitung (Klavier) 

Man sitzt in der Bar zum Krokodil, es geht die Lou lila von Kopf bis Schuh lila, Bel Ami hat Glück bei den Frauen und Frauen brauchen immer einen Hausfreund oder ausgerechnet Bananen! Denn die ganze Welt ist wie verhext, die Liebe und der Spargel wächst und wenn die Lippen schweigen, flüstern Geigen: Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück.

Die Goldenen 20er Jahre! In Berlin, Wien, New York, Wiesbaden und überall blüht die Kultur, das Nachtleben. Es wird Charleston getanzt, ins Kino gegangen und Jazz gehört. Die Menschen wollen den Alltag Alltag und den Augenblick Augenblick sein lassen!

Allrounderin Chris Pichler in ihrer 20er-Jahre-Revue: Trampelapplaus und Bravorufe.  Am wohltemperierten Klavier gab Michael Heltaus feinfühliger Pianist Otmar Binder den Tastenlöwen furioso.  Einfach köstlich. Die Show mit dem genial miteinander agierende Duo Infernal macht Lust auf Meer! (Kulttipp)

Frau Jelinek tun´s doch ihre Finger weg  ein Wienerliedabend

Elfriede, Hausmädchen bei den Jelineks, einer großbürgerlichen Familie in Wien Josefstadt muss abends zu Haus bleiben, um auf das Hundsi aufzupassen, statt dass sie ihren Geliebten, den Heli Qualtinger, treffen kann und sie schüttet ihr Weaner Herz aus.
Ein Wienerlied-Abend eines Wiener Hausmädels über Wien und die Wiener -ein bisserl schlüpfrig, ein bissi tratschig und motschgernd und a wengerl  morbid – allemal. So erfahren Sie von Elfriede, w
as sie immer schon über Wien und Österreich wissen wollten, sich aber nicht zu fragen getraut haben. 

 

Du Liebe meines Lebens – lebe wohl – Richard Wagner Mathilde Wesendonck
Klaviermusik von: Wagner, Liszt, Bülow

Er vertraute Mathilde rückhaltlos alles an, was ihn bewegte, sie wurde seine Muse und er widmete der Familie Kompositionen, auch vertonte er zwischen 1857 und 1858 Gedichte Mathildes – veröffentlicht als „Wesendonck Lieder“. Bei Mathilde fand Wagner Verständnis für sein Künstlertum, das ihm seine eigene Frau Minna nicht geben konnte. Und so kam es auch zum Eklat, als Minna einen missverständlichen Brief ihres Mannes an Mathilde abfing. Wagner verließ Zürich 1858, um in Venedig, inspiriert von der Dreiecksituation, seine Komposition an Tristan und Isolde fortzusetzen, mit der er seiner Liebe zu Mathilde ein musikalisches wie auch literarisches Denkmal setzte

 

Amadeus! Wolfgang in Deutschland, Amadeo in Italien de Mozartini
Mozarts Leben
(Klavier/ Hammerklavier oder Kammermusik)

Beifall und Bravorufe der begeisterten Musikfreunde (Münchner Merkur)

Glänzend: Chris Pichler und die Musiker des Staatstheaters. In spielerischer Virtuosität rückt uns Mozart ganz nah,  Pichler starte im Rokokokostüm überdreht wie im Amadeus Film und wird immer ernsthafter und strenger bis zur bewegenden Tragik wenn Mozart vom Tod seiner Mutter berichtet und seinen Vater um Liebe anfleht.  (Wiesbadener Kurier)

Das hinreißende Schmankerl wurde von  Publikumsliebling Chris Pichler, dem Wiener
Schauspiel-Allroundtalent mit Herz, empfindsam dargeboten. (Wiesbadener)

Mozarts Frauen
(Kammermusik)
Der Vater hat ihn geschult, doch Frauen haben ihn geprägt und inspiriert, und er dankte es ihnen. So entstand die wohl erotischste Musik der letzten Jahrhunderte.
(Klavier/Hammerklavier)

Das Wiener Allround-Talent Chris Pichler zeichnet als charmant frecher Kobold Wolferl für ein genüsslich zelebriertes Hörtheater verantwortlich. (Kulttipp)

Venezianische Märchen
Venedig, »Die Königin der Meere«, die »Stadt der Wunder«. Witzige und skurrile Geschichten und Musik aus der Zeit.

Pichler demonstrierte, wie rasch sie eine packende Bühnenpräsenz zu entwickeln vermag. Sie ließ ihre Mimik spielen, blitzschnell wirkten die angedeuteten Gesten und ihre komödiantische Virtuosität. Diese unheimliche Mischung aus Lebenslust, Erotik, Schauder, höhnischem Kichern und Lachkrämpfen bestimmte auch die musikalische Darbietung – ein Konzert voller anarchischer Energie. 

 (Wiesbadener Kurier)

Wie Shakespeare zu Romeo und Julia kam – Making of 

Die Quellen aus denen Shakespeare sein Drama gesponnen hat. Italienischen Renaissance-Dichter treffen auf »Romeo und Julia«-Kompositionen von Sergei Prokofjew, Charles Gounod, Jules Mouquet und Vincent d’Indy.
(Kammermusik)

Schubert: Mit meinen heißen Tränen

Schuberts Leben und Musik
(Klavier: Eduard Kutrovatz)

Franz Kafka: Amerika

(Violine: Ernst Kovacic)

Die schöne Magelone: Schumann – Tieck

(Klavier: Ernst Deutsch)

Melodrame

Balladen aus der Romantik bis heute und Melodramen von Schubert, Liszt, Schumann, Wolf, Strauss
(mit Klavier)

Die zwei Leben der Cosima Wagner
Aus den Tagebüchern die Cosima Wagner für Richard Wagner schrieb.
(Klaviermusik: Liszt, Wagner, Bülow, Nietzsche)

Friedrich – Richard – Cosima – eine Freundschaft?
(Klavier)

Bin ich zu stark für Dich?
Die Beziehung Marie d´Agoult mit Franz Liszt
(Klavier)

Mathilde Wesendonck Briefe
(Klavier)

Die Frauen um Haydn:

Ich trage dich immer im Herzen. Haydn Briefe
(Kammermusik)

Wiener Melange

Eine Wiener Zofe packt aus: Wiener Lieder und Texte

Auf Frauen-Jagd
Heinrich der VIII. jagte nicht nur gerne Böcke, sondern auch die schönsten Frauen seiner Zeit, sechs von ihnen heiratete er, doch nur zwei überlebten es. Er komponierte und dichtete.
(mit Austrian Barock Ensemble)

Niemand lebt als Insel – John Dowland

Seine Lieder und Gedichte aus der elisabethanischen Zeit.
(Klavier, Gesang)

Der König tanzt
Ludwig XIV und Jeanne Babtiste Lully
Barockmusik

E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann

(Klavier)

 

Das hat mit ihrem Singen die Loreley getan

Rheingedichte von Arnim, Goethe bis zu Kästner, Biermann, Schwitters und Rose Ausländer.

Vertonungen von Gustav Mahler und Felix Mendelssohn Bartholdy und Rheinwalzer von Johann Strauß und Béla Kéler